
Typische Beckeninstallation der MBR-Belüftung:
zentrales Rührwerk und Rohrbelüfter (herausnehmbare Lanzen)

Blasenbild eines Belüftergitters mit Rohrbelüftern |
- Die Membranbelüftung gehört zu den traditionellen Techniken zur Begasung von biologischen Reaktoren - sowohl für konventionelle Belebtschlammsysteme als auch für SBR-Kläranlagen.
- Biogest International® GmbH entwickelte ein kombiniertes System für Belebtschlammanlagen. Es besteht einerseits aus feinblasigen Membranbelüftern (am Beckenboden montiert) und einem oder mehreren Vertikalrührwerken. Beide Systeme werden aufeinander abgestimmt im biologischen Reaktionsbecken angeordnet.
- Die Membranbelüfter sind in unterschiedlicher Form verfügbar: Schlauchbelüfter, Rohrbelüfter, Tellerbelüfter oder Plattenbelüfter. Allen gemeinsam ist die Erzeugung einer sehr feinen Mikroblase, die weitestgehende Vermeidung von Koaleszens (Vergrößerung von z.B. Blasen durch Zusammenschluss) und eine hohe O2-Zufuhrleistung. Robuste EPDM-Membranen garantieren lange Lebenszeiten.
- Die Vertikalrührwerke werden mit Spezialpropellern ausgerüstet, welche eine hohe Umwälzleistung bei geringem Energieaufwand ermöglichen. Zusätzlicher Vorteil: keine Verschleißteile oder Wartungspositionen unter Wasser.
- Der abwechselnde Betrieb der Membranbelüfter und des Rührwerks ermöglichen eine ideale Kombination von Nitrifikations- und Denitrifikationsphasen.
- Die MBR-Belüftungstechnik hat sich in vielen Kläranlagen schon gewährt und ermöglicht O2-Ertragsleistungen von nicht weniger als 3,0 kgO2/kWh (Standardbedingung) - unter Berücksichtigung des Einsatzes von erstklassigen Drehkolbenmaschinen (z.B. Aerzener Maschinenfabrik).
- Eine besondere Form im Bereich der feinblasigen Begasungstechnik ist das E-Flex®-Belüftungssystem. Nähere Informationen zu diesen Belüftungsmodulen entnehmen Sie bitte der nebenstehenden Infoschrift.
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